Debian 5 schneller booten

Zugegeben, der Linux-Server wird naturgemäß nicht so oft neu gebootet. Vielleicht 3-5 mal im Jahr, um Kernel-Updates zu aktivieren. Es gibt inzwischen eine einfache Methode, um den Boot-Vorgang um einige Sekunden zu beschleunigen. Wenn man den Boot-Parameter fastboot zur vorhandenen Grub-Konfigurationszeile hinzufügt, bootet der Kernel je nach Hardware ca. 4-10 Sekunden schneller als ohne.

Tipp für den Admin: Beim nächsten Kernel-Update in die Datei /boot/grub/menu.lst den Parameter fastboot hinzufügen und sich ab sofort auf 30 Sekunden mehr Freizeit pro Jahr freuen.

Wer es richtig schnell mag, schaue sich mal dieses Youtube-Video an Winking!

Wer seine Server auch bei Kernel-Updates nicht mehr booten möchte, schaue sich ksplice an.

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Neues Logo, bewährter Service

Im 12. Jahr seines Bestehens erneuert das Linux Systemhaus sein Erscheinungsbild. Ein neues Logo symbolisiert die stetige Weiterentwicklung im Interesse unserer Kunden. Das betagte Logo aus dem letzten Jahrtausend (1998):

weblogo

wird ersetzt durch ein frisches, geradliniges Logo, das durch seine Symbolik auf einen weiteren Tätigkeitsbereich von Karsten Schulz hinweist.

LSDE_WEBLOGO_KLEIN

Wir hoffen, es gefällt allen alten und neuen Kunden und Freunden des Hauses!

Icinga soll Verbesserungen in die Nagios-Welt bringen

Das wurde auch Zeit! Nagios ist eines der Referenz Projekte in der Open-Source-Welt für das Netzwerk-Monitoring. Aber zum Teil ist es entwicklungstechnisch im letzten Jahrzehnt stehen geblieben. Soll zum Beispiel der neue Datenbankserver in die Überwachung mit aufgenommen und der zuständige DB-Admin über fehlgeschlagene Tests informiert werden, so muss man dafür mehrere Text-Konfigurationsdateien mit dem Editor anpassen, namentlich: checkcommands.cfg, contacts.cfg, contactgroups.cfg, hostgroups.cfg, hosts.cfg und services.cfg.
Dass es auch einfacher geht, will in Kürze Icinga beweisen. Das Projekt forkte Nagios mit dem Ziel, durch eine überarbeitete PHP-Weboberfläche eine einfachere Verwaltung des Monitoring zu gewährleisten. In knapp 2 Tagen soll das erste Release herauskommen und man darf gespannt sein, ob Nagios-Monitoring dann wieder Spaß macht!
Das Linux-Systemhaus hat dieses Projekt jedenfalls auf seinem Evaluierungs-Radar...

Tux nahm am Karstadt-Marathon 2009 teil

Linux und Open Source waren auch auf dem Karstadt-Marathon 2009 vertreten:

Marathon

Das Linux Systemhaus hat die beiden Inline-Skater Sebastian und Marlen beim Bestreiten der 42195 Meter langen Strecke von Oberhausen nach Essen unterstützt. Die beiden Sportler trugen den Pinguin Tux mit Stolz durch das Ruhrgebiet und absolvierten den Marathon souverän in guten zweieinhalb Stunden.

Das Linux Systemhaus gratuliert den beiden und hofft auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Just A Lovely Little Adventure - Jalla

Von Null auf Hundert in 8 Wochen! Karsten Schulz bildet derzeit zusammen mit der RWTÜV-Akademie erneut Fachinformatiker/Fachrichtung Anwendungsentwicklung aus. Nach einer kurzen Einführung in UML stand ein 8-wöchiges C++-Bootcamp auf dem Programm.

Unter größtem persönlichen Einsatz haben alle Teilnehmer das Beste aus der gemeinsamen Zeit gemacht und Ihre Fähigkeiten in C++ intensivst ausgebildet. Als sichtbares Ergebnis dieser erfolgreichen Anstrengungen ist dabei der Beginn eines neuartigen Spiels herausgekommen: Jalla!

Jalla Logo

Jalla ist eine Art Adventure, bei dem es darum geht, durch Recherchen und Kombination von Indizien und Hinweisen, Kriminalfälle aufzuklären. Das Besondere an Jalla ist, dass ein Editor für diese Fälle gleich mitgeliefert wird! Durch die schnell voranschreitende Entwicklung empfiehlt es sich, die Projektseite auf Sourceforge regelmäßig zu beobachten und auf jeden Fall den Blog zu lesen!

Karsten Schulz bedankt sich bei allen Teilnehmern des C++-Seminars für die schöne Zeit und Zusammenarbeit!

/etc unter Versionskontrolle

Natürlich richtet jeder verantwortlich handelnde Administrator eine Sicherungsroutine zur Sicherung des Systems, und damit auch des /etc-Verzeichnisses ein. Manchmal ist es jedoch wünschenswert, den Verlauf von Änderungen nachvollziehen zu können, ohne eine Reihe von Backups konsultieren zu müssen. Oder man möchte sein Servertagebuch um ein Changelog erweitern.
Das alles ist leicht umsetzbar! Man stelle /etc einfach unter Versionskontrolle! Unter Debian/GNU Linux ist das mittels des Paketes etckeeper ein Kinderspiel: "etckeeper ist ein Werkzeug, um /etc in einem Git- , Mercurial- , Bzr- oder Darcs-Depot speichern zu können. Es hängt sich in APT ein und überträgt die Änderungen in /etc, die während der Paketaktualisierung gemacht wurden."
Mehr dazu im Blog von Thierry Carrez, einem Ubuntu Server Team Mitglied.

Karsten Schulz wieder in Ausbildung von Fachinformatikern engagiert

Seit Jahren engagiert sich der Geschäftsführer des Linux Systemhaus in Dortmund Karsten Schulz in der Ausbildung von IT-Fachpersonal. So bringt er zur Zeit den Absolventen einer Ausbildung zum bzw. zur "Fachinformatiker/-in - Fachrichtung Anwendungsentwicklung" Grundlagen im Betriebssystem Linux, sowie die Einrichtung von Linux Netzwerkdiensten bei.
In einem weiteren Ausbildungsabschnitt zeichnet sich Schulz für das Vermitteln modernen Fachwissens in der Anwendungsentwicklung verantwortlich. Insbesondere werden hier Kenntnisse der objektorientierte Analyse und des objektorientierten Designs mit Hilfe von UML 2 vermittelt.
Anschließend wird in einem mehrwöchigen Abschnitt die Implementierung der Entwürfe in der Programmiersprache C++ trainiert, so dass die Absolventen in die Lage versetzt werden, kundenorientiert und produktiv Softwaresysteme zu erstellen. Ermöglicht wird dies nicht zuletzt durch die Nutzung der etablierten und plattformübergreifenden Klassenbibliothek Qt 4.5 und des neuen Werkzeugs QtCreator. Diese Entwicklungsumgebung ermöglicht die Produktion von Software für viele Plattformen wie zum Beispiel Linux, OS X und Windows.

Die Ausbildung wird gemeinsam mit der RWTÜV Akademie durchgeführt und endet im Jahr 2010 mit einer Prüfung vor der IHK.

Neue LPI Topics ab April 2009

Ab dem 01.04.2009 werden die Prüfungen 101 und 102 zur Erlangung des LPIC-1 Zertifikats, sowie die Prüfungen 201 und 202 zur Erlangung des LPIC-2 Zertifikats nach einem neuen Schema abgehalten. Der geänderte Fragenkatalog ist eine evolutionäre Anpassung aus den Erfahrungen der Zertifizierungspraxis der letzten Jahre. Der Stoff ist inhaltlich stimmiger aufgeteilt worden und spiegelt die administrativen Problembereiche besser wieder.

Als Trainer kann ich diese Änderung nur Begrüßen, da durch die Restrukturierung der didaktische Aufbau von Linux-Seminaren einfacher geworden ist. So ist zum Beispiel endlich der Punkt "Dokumentation" aus dem Fragenkatalog der Prüfung 102 herausgenommen worden!

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine LPIC-Zertifizierung zu erlangen kann sich auf der Webseite des LPI bereits über die neue Struktur der Prüfungen 101 und 102, sowie der Prüfungen 201 und 202 informieren.

Linux Systemhaus Mitglied im Industriebeirat der FH Dortmund

Über die Einladung zur Mitgliedschaft im Industriebeirat des Fachbereichs Informatik der Fachhochschule Dortmund freut sich Karsten Schulz. Die konstituierende Sitzung am 24. Oktober des letzten Jahres wurde durch Dekan Prof. Dr. Klaus Zeppenfeld geleitet. Künftig soll eine enge Zusammenarbeit von Industrie und Fachbereich angestrebt werden. In regelmäßigen Sitzungen werden sich Industrie und Fachhochschule austauschen und Problemfelder wie Fachkräftemangel, demographische Entwicklung und Finanzierbarkeit des Studiums gemeinsam bearbeiten.