Mit openvz zu günstigen Servern...

Mit der Virtualisierungslösung OpenVZ lassen sich unter Debian GNU/Linux mit wenig Aufwand und mit ebenso wenig Ressourcen-Verbrauch voneinander getrennte Linux Server einrichten. Die Virtualisierung stellt hierbei jedoch keine komplette virtuelle Server-Hardware zur Verfügung, sondern Server-Partitionen, die voneinander getrennt, jedoch unter ein und demselben Kernel laufen. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass es bei bestimmten Anforderungen der Virtualisierung zur besseren Ausnutzung von Ressourcen kommt. Nicht immer ist die Emulation einer vollständigen Serverhardware notwendig. Wenn zum Beispiel nur getrennte Datei-, Web- und Mailserver betrieben werden sollen, dann spricht nichts dagegen, den Weg der container-basierten Virtualisierung zu gehen.

Unter Debian ist OpenVZ mit wenigen Handgriffen eingerichtet und startbereit. Mit dem Hilfskommando vzctl werden die verschiedenen Server verwaltet. Unternehmen, die bisher alle Funktionalitäten auf einem einzigen Linux-Server vorhalten, können so ohne großen Aufwand eine verbesserte Service-Struktur aufbauen und die Sicherheit des Gesamtsystems erhöhen.

Sollte es einmal nötig werden, dass bestimmte Funktionalitäten - wie ein Mailserver - doch auf eigene Hardware ausgelagert werden sollen, so ist auch das mit OpenVZ ohne nennenswerten Aufwand möglich. OpenVZ bietet die Migration auf andere Systeme von Haus aus an.

Alles in Allem spricht kaum etwas gegen die Einführung von OpenVZ. Und sollten Sie es selbst ausprobieren wollen, statt unsere Dienstleistungen dafür in Anspruch zu nehmen, dann lesen Sie in diesen Informationen, wie man ein Debian-Template erstellt und nutzt. Viel Erfolg!